ARD-Zweiteiler: Doping als System der Sensation

Am Anfang des Films liegt eine weibliche Leiche auf einem Seziertisch. Die Kamera fährt an ihr entlang und stoppt bei den extrem langen, kunstvoll gefärbten Fingernägeln. Es ist der Körper von Florence Griffith-Joyner, der begutachtet wird. Gestorben ist sie 1998 im Alter von 38 Jahren, zehn Jahre nachdem sie als Läuferin bei den Olympischen Spielen von Seoul dreimal Gold gewann. Ihr Ruhm hat die Zeit überdauert, aber auch jene Gerüchte sind nicht verstummt, die ihren Tod als Spätfolge hemmungslosen Dopings deuten.
nina-heinrich

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