Der Buy-Nothing-Tag und die Vision des Konsumbürgertums

Man sollte nicht erschrecken, wenn sich an diesem Samstag einige Leute merkwürdig benehmen. Wenn sie zum Beispiel bei McDonald's selbstgeschmierte Stullen essen. Oder wenn sie in der Fußgängerzone mit Parolen wie "Zeichen setzen statt Markenfetzen" den Einkaufsbummel stören. Diese Aktionen gehören zum Buy-Nothing-Tag, an dem die Welt 24 Stunden lang mit dem Einkaufen innehalten und sich "über das eigene Konsumverhalten und das anderer Gedanken machen" soll. So der Appell auf der Homepage der Aktivisten, der etwas nach Kirchentag klingt.
nina-roethel

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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