Der nächste Borat heißt Bruno und ist schwuler Österreicher

Österreicher lassen sich vieles befehlen, nur nicht das Lachen. Während es in Deutschland gleichsam zur nationalen Maßregel erhoben wurde, den Film "Borat" des britischen Komikers Sacha Baron Cohen für beispiellos lustig zu halten, reagieren nicht nur Kinobesucher in Österreich eher bedeckt. Zwar kündigten auch dort die Medien diesen Film als Apotheose des Aberwitzes an, was er ja auch ist, aber man merkte rasch, dass die Berichterstatter mehr noch von dem unglaublichen Mediengetöse in der Bundesrepublik als von dem Opus selbst beeindruckt waren.
peter-wagner

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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