Die Arbeitszeithändlerin: 20 Jahre Vermittlung von Arbeitskräften

Die frischen Blumen müssen sein. Ingrid Hofmann sagt, es entspanne sie, beim Telefonieren auf die bunte Sträuße zu schauen. Der Blick könnte allerdings leicht abgelenkt werden, denn ihr Büro ist voll mit allerhand Krimskrams. Kleine Taubenskulpturen, Fotos und Teddys, bedruckte Tassen und Automodelle - das Auge des Besuchers tut sich schwer, alles auf einmal zu erfassen. "Jedes Stück hat seine Bedeutung und seine Geschichte", sagt Hofmann. Womöglich gilt das auch für die Sehnsucht nach frischen Blumen. Schließlich sollte Hofmann für die Blumenimportfirma, wo sie Groß- und Außenhandelskauffrau gelernt hat, eine Orchideenplantage in Südafrika managen. Der Plan zerschlug sich wegen der unübersichtlichen politischen Verhältnisse am Kap. Stattdessen wechselte sie in eine Branche, die man damals, in den siebziger Jahren, hierzulande kaum kannte: Zeitarbeit.
nina-heinrich

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