Die Datenfischer: Internet-Betrug nimmt zu, weil viele Nutzer zu naiv sind

Die Masche ist nicht neu, aber sie funktioniert: Scheinbar seriös aufgemachte Webseiten gaukeln Benutzern vor, sie könnten kostenlos SMS versenden, sich ihren Stammbaum oder eine Route berechnen lassen. Und dann kommt per Post plötzlich eine Rechnung. "Internet-Abzocke ist das Wort des Jahres in den Verbraucherzentralen", sagt Gabriele Beckers von der Verbraucherzentrale Hessen, "die Anfragen haben sich seit 2006 verdoppelt." In zehn der 16 deutschen Verbraucherzentralen (VZ) seien von Januar bis Ende September etwa 62 000 solcher Anfragen gezählt worden. Etwa zehn Prozent der Betroffenen haben die Rechnungen von durchschnittlich 120 Euro bezahlt, wie bei einer Online-Umfrage unter 6660 Opfern von InternetAbzocke herauskam.
dana-brueller

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