Die Magie liegt im Geist - die Filmemacherfamilie Makhmalbaf

Mohsen Makhmalbaf und seine Tochter Samira gehören zu den bedeutendsten Vertretern des iranischen Kunstkinos, wie es sich in den neunziger Jahren im Westen etabliert hat. Wunderschöne, oft wuchtig surreale Bilder kennzeichnen dieses Kino, in dem sich das poetische Erzählen mit einem scharfen Blick für soziale Wirklichkeit verbindet. Man könnte sich verlieren in der Schönheit der Farben, der Landschaften, den Gesichtern der Frauen . . . Das Münchner Filmfest widmet nun in diesem Jahr der Makhmalbaf-Familie eine Retrospektive. Vater Mohsen Makhmalbaf ist einer der bedeutendsten iranischen Regisseure; Samira, die älteste Tochter, mit gerade mal 26 Jahren ebenfalls eine international anerkannte Regiegröße. Mit ihren Geschwistern Hana und Maysam und der (zweiten) Ehefrau ihres Vaters Marziyeh Meshkini hat sie in dessen "Makhmalbaf Filmschule" studiert. Eine Begegnung mit Vater und Tochter und einigen Familienlegenden.
lea-hampel

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