"Die Super-Ex" analysiert das Gefühlsleben der großen Helden

Das gab's noch nie auf der Kinoleinwand: eine Parodie des Superhelden-Genres mit den Mitteln der Screwball-Comedy. Geschlechterkrieg in der Single-Hauptstadt der Welt, New York, ausgefochten mit Supergirl-Power. Regisseur Ivan Reitman ("Ghostbusters") setzt diesen Cocktail aus Sex-&-the-City-Ironie und Fantasy-Aberwitz leichthändig in Szene, und beschert uns unter anderem zwei ultimative, grandios ausgemalte Männerphantasie-Szenen. Der Traum: ein Quickie mit Supergirl im Sternenhimmel über Manhattan. Der Alptraum: das zurückgewiesene, eifersüchtige, von heftigsten Rachegefühlen getriebene Super-Grrrl wirft einen Haifisch ins Schlafgemach ihres Ex. Das befindet sich im sechsunddreißigsten Stockwerk, und der bösartige weiße Hai verfolgt nur das eine Ziel: dem Mann - man muss es so drastisch sagen - die Eier abzubeißen.
nina-roethel

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