Ein Mann, ein Berg: Eine Radreise durch die Werke von Paul Cézanne

Plötzlich steht sie da. Zwischen zwei Pinien. Versperrt einem so unvermittelt den Horizont wie ein auftauchender Buckelwal einer Schaluppe auf freiem Meer. Der Anblick haut einen fast vom Rad. Die Straße glänzt, als habe sie das Tourismusbüro von Aix über Nacht teerschwarz lackiert, damit sie farblich nicht völlig eingeht neben der feuchtroten Erde und dem Grünbraun der Bäume. Und dazwischen jetzt der Berg. Liegt das am Licht? Oder am bürostumpfen Blick des Betrachters? Die Wand soll lila sein? Und ihr Schatten konvex? Welcher Schatten überhaupt? Eher flirrt doch der ganze Berg in milchig gleißendem Schimmer.
dana-brueller

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

  • teilen
  • schließen