Endlich mal ein gutes Ende: Millers kluger Roman "Die Optimisten"

Warum wird man Kriegsreporter, riskiert sein Leben für eine Zeugenschaft, die eher auf missverstandenes Heldentum deutet als auf journalistisches Ethos? Warum tut es sich einer an, als Fotoreporter in Ruanda die schrecklichsten Massaker zu dokumentieren, wenn ihn die Furien des Gesehenen fortan keinen Augenblick mehr in Ruhe lassen? Clem Glass, die Hauptperson in Andrew Millers jüngstem Roman "Die Optimisten", ist so ein Unglücklicher.
christian-helten

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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