Fidel Castro wünscht sich eine Wiedergeburt als Schriftsteller. Er übt schon

Natürlich ist jetzt auch das Gipfeltreffen der G-8 in Heiligendamm von höchstem Interesse für Kubas führenden Autoren. Schließlich gehe es dort um "die tiefe politische und wirtschaftliche Krise, welche die Erde bedroht", schreibt Fidel Castro. "Lassen wir die Agenturen sprechen", schlägt der ausdauerndste Staatschef des Planeten in einem neuen Beitrag vor. Er lässt sogar den Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zu Wort kommen. Wer hätte das gedacht. Der Klimawandel könne "im europäischen Süden einen Temperaturanstieg von bis zu sechs Grad bewirken", habe Tiefensee gewarnt, "an den Küsten seien starke Winterstürme zu befürchten." Washington lehne die deutschen Vorschläge zur Emissionssenkung ab, berichtet Castro, und Blair lasse U-Boote bauen, statt seinen Freund George zu stoppen. "Vielleicht kann jemand mit einem neuen Computerprogramm von Bill Gates ausrechnen, um wie viel Geld diese Kriegsausgaben die Menschheit ihrer Erziehung, Gesundheit und Kultur berauben."
peter-wagner

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

  • teilen
  • schließen