Gefährlicher Plagegeist: Die Asiatische Tigermücke ist in Deutschland angekommen

Es waren nur fünf winzige schwarze Pünktchen auf einem Holzstreifen, und anfangs war sich Björn Pluskota gar nicht sicher, ob es sich wirklich um das handelte, wonach er drei Jahre lang gesucht hatte. Das war im September. Jetzt steht fest: Die Asiatische Tigermücke, Aedes albopictus, hat Deutschland erreicht. Es waren tatsächlich ihre Eier, die der Insektenforscher auf einem Autobahnparkplatz bei Rastatt am Oberrhein entdeckt hatte. Die Tigermücke ist aggressiv, sie attackiert besonders gerne Menschen, und ihre Stiche schmerzen. Wo sie auftaucht, kann sie sich binnen weniger Jahre zur Plage entwickeln. In ihrer Heimat, den Tropen, verbreiten die Blutsauger gefährliche Krankheiten wie das Dengue-Fieber oder Chikungunya, eine sehr schmerzhafte Virus-Erkrankung. Experten warnen davor, mit der Bekämpfung der Insekten zu zögern.
dana-brueller

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

  • teilen
  • schließen