Glauben statt Lesen: Naomi Kleins Kapitalismuskritik als Werbe-Dokumentarfilm

Eine Heirat von Literatur und Kino hat Naomi Klein ihre Zusammenarbeit mit dem mexikanischen Filmemacher Alfonso Cuarón genannt. Ob es aber Liebe auf den ersten Blick war, darüber gehen die Meinungen - wie so oft - auseinander. Zunächst, so hat der Regisseur des Films "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" der New York Times erzählt, habe er ihre Bitte um ein Promotion-Video zu ihrer Kapitalismuskritik "Die Schock-Strategie" abgelehnt. Aber das Buch habe ihn dann doch überzeugt. Naomi Klein hingegen erzählt, dass sie Cuarón - allerdings wegen dessen Katastrophenfilm "Children of Men" - nur um ein Zitat für den Buchrücken gebeten habe, woraufhin dieser beschloss, alles zu tun, damit dieses Buch gelesen werde.
nina-heinrich

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