Gute Schulen müssen in sechs Disziplinen überzeugen: über den Deutschen Schulpreis

Wäre die Schule eine Uhr, genügte es vielleicht, an einem Rädchen zu drehen, damit sie wieder richtig tickt. Schulen sind aber kein einfacher Apparat. Sie richtig einzustellen, ist mühsam. Es gibt für die Schulentwicklung leider keinen klaren "Marschplan", sagt der Dortmunder Bildungsforscher Hans-Günter Rolff. Vieles, doch längst nicht alles hängt von den Bedingungen ab, die der Staat festlegt: der Zahl der Lehrer, der Ausstattung der Räume, den Lehrplänen. Gute Schulen wissen mit den Ressourcen (die ja stets ungenügend sind) mehr anzufangen als andere. Die Forschung habe "Treiber für Verbesserungen" identifiziert, sagt Rolff. Dazu gehöre, dass Schulen sich Ziele setzen, Lehrer in Teams arbeiten und eine "Feedback-Kultur" aufbauen, in der Probleme und Fortschritte transparent werden.
peter-wagner

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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