Heimweh nach dem Horizont: Fatih Akin ist "Auf der anderen Seite"

Das Meer und die Träne sind durch die Einsamkeit verwandt . . . Nejat, der schweigsame Germanist, der bestenfalls in der Sprache wirklich zu Hause ist, blickt aufs Meer hinaus zu Beginn von "Auf der anderen Seite", als habe er Heimweh nach dem Horizont. Die Geschichte, die Fatih Akin für seinen fünften Film ersonnen hat, ist der zweite Teil der Trilogie "Liebe, Tod und Teufel"; man muss aber, auch davon erzählt Nejats Reise, erst einmal leben, um sterben zu können.
nina-heinrich

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

  • teilen
  • schließen