Homemovies: Über den neuen Medientrend "Machinima"

Es mag an der mangelhaften Auflösung der Datei liegen, doch die Anfangssequenz von "The Days After" bleibt eine überzeugende Darstellung für den Zustand der Depression: Eine Figur steht vor einer Nebelbank, im Hintergrund schraubt sich ein Glasturm in den trüben Himmel; je näher die Kamera kommt, desto mehr verschwimmt das Gesicht, bis der Mensch in den weißen Pixeln verschwunden ist. Der Mann läuft durch eine verlassene Stadt, die aussieht wie die zombieverseuchten Badlands von "28 Days Later", die Wolkenkratzer scheinen der Film-Noir-Downtown von "Sin City" entnommen.
nina-roethel

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