Irak steht vor Regierungskrise

Nach dem Blutbad mit 215 Toten in Bagdad hat die schiitische Partei des Geistlichen Muktada al-Sadr mit ihrem Austritt aus Regierung und Parlament gedroht. Die Partei machte am Freitag die amerikanische Truppenpräsenz für die Serie von Anschlägen verantwortlich und forderte einen Zeitplan für den Abzug. Als Bedingung für die Fortsetzung der Zusammenarbeit nannte der Abgeordnete Kusai Abdul Wahab die Verbesserung der Sicherheitslage. Außerdem müsse Ministerpräsident Nuri al-Maliki auf ein geplantes Treffen mit US-Präsident George W. Bush in der nächsten Woche in Jordanien verzichten.
peter-wagner

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