Israels Präsident Peres warnt im SZ-Gespräch vor Irans Staatschef, rät jedoch von einem Militärschlag ab

Der israelische Präsident Schimon Peres hat vor Irans Staatschef Mahmud Ahmadinedschad gewarnt und gesagt, dessen Drohungen müssten ernst genommen werden. In einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung aus Anlass des 60-jährigen Bestehens Israels sagte Peres, Iran sei nicht nur eine Gefahr für Israel, "sondern auch für den Rest der Welt". Die Welt könne sich "seine Verrücktheiten nicht leisten". Der Präsident sagte zwar, Israel "müsse Vorsichtsmaßnahmen" gegen die Bedrohung Irans ergreifen, riet zugleich aber von einem Militärschlag gegen Teheran zum gegenwärtigen Zeitpunkt ab. Ahmadinedschads Regierung könne durch Sanktionen zu Fall gebracht werden. Am Ende werde "Israel auch Ahmadinedschad überleben".
peter-wagner

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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