Kämpft für das Theater! - Ein Zwischenruf zu Saisonbeginn

Die meisten Intendanten der über hundert Landes- und Stadttheater erleben nach dem Ende der Sommerpause 2006 ein Déjà-vu der eigenen Art: Während ein paar wenige kaufmännische Geschäftsführer vermelden, dass die Zuwendungen privater Sponsoren wieder eine deutlich positive Entwicklung gemacht haben, wiederholt sich für die Intendanten eine ganz andere Beobachtung: An ihren Häusern nagt weiter der Zahn der Tarifabschlüsse der öffentlichen Hand mit der Gewerkschaft Verdi. Die Zersetzung trifft schon lange nicht allein die "Strukturen" - Verwaltungen, Werk- und Spielstätten -, betroffen ist vielmehr die künstlerische Substanz, in Frage steht die Möglichkeit künstlerischer Schaffensprozesse.
tina-pickert

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