Lächelnd im Schurkenstaat: Heidemarie Wieczorek-Zeul in Syrien

So eine feine Straße findet man sonst selten in Syrien, wo die Fahrer ihre Wagen oft durch tiefer Löcher jagen. Wie neu glänzt die breite Auffahrtsallee zum Palast des Präsidenten. Der bietet kalten sozialistischen Kitsch, hoch über Damaskus: weiße Marmorwände, Glasbausteine wie aus dem DDR-Kulturpalast, überladene Kronleuchter. Fünf Minuten braucht Heidemarie Wieczorek-Zeul über den langen roten Teppich durch die eisige Halle, bis sie von Baschar el-Assad empfangen wird, dessen Bild man schon auf dem Weg vom Flughafen tausendfach gesehen hat, weil es an allen Fassaden prangt.
nina-heinrich

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