"Links und volksnah": Eine neue Zeitung für Spanien

Felipe Gonzalez wählte die Sprache des Krieges, und er wählte sie mit Bedacht. "Mich sorgt das friendly fire, die Kollateralschäden, und andere absurde Dinge, die wir erleben", sagte Spaniens frühere sozialistischer Ministerpräsident, und jeder, der im Theatersaal des Círculo de Bellas Artes im Zentrum Madrids saß, verstand. Sie hatten sich "in memoriam Jesús de Polanco" versammelt, zur Ehren des vor wenigen Wochen verstorbenen, großen Verlegers und Gründers der Grupo Prisa. Der Krieg, den Gonzalez meinte, ist mithin auch ihr Krieg. Ein Krieg, in dem es um alles geht: Um medialen Einfluss, um Politik, viel Geld und um das Erbe Polancos.
nina-heinrich

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