Macht der Ohnmächtigen: Birma, die Mönche und die Mächtigen

Die Rolle des Mönchs als Rebell hat in Birma eine lange Geschichte. Am späten Abend des 19. September 1929 starb im Gefängnis von Rangun in Britisch-Birma nach einem Hungerstreik von 166 Tagen ein buddhistischer Mönch. U Wisara, der wegen regierungsfeindlicher Reden einsaß, hatte damit gegen die entwürdigende Behandlung im Gefängnis protestiert. Er war der erste Märtyrer des birmanischen Unabhängigkeitkampfes und gilt heute als Nationalheld. Seine Statue steht unterhalb der großen Pagode, von der in diesen Tagen die Demonstrationen der Mönche in der größten Stadt des Landes - die heute ihren alten birmanischen Namen Yangon trägt - ihren Ausgang nehmen.
nina-heinrich

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