Mannesmann-Prozess: Beim zweiten Mal ist alles anders

Düsseldorf, 26. Oktober - Auf den ersten Blick wirkt alles wie vor zwei Jahren: das selbe Gerichtsgebäude, der selbe getäfelte Saal mit dem blauen Teppichboden, die selben schwarzen Holztische. Hinten drängen sich etwa hundert Zuschauer, vorne unterhalten sich die Angeklagten mit ihren Verteidigern. Um fünf nach neun betritt Oberstaatsanwalt Peter Lichtenberg den Raum. Zielstrebig geht der 48-Jährige auf Klaus Esser zu, begrüßt den früheren Mannesmann-Chef mit Handschlag und einem freundlichen Lächeln, bevor er sich an seinen Platz links unter dem Fenster setzt. Eine kleine Geste, aber sie zeigt: Es ist eben doch nicht alles wie beim ersten Mal.
henrik-pfeiffer

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