Mechaniker im Machtgetriebe: Portrait von Kanzleramtsminister de Maizière

Es ist einer dieser Empfänge in der Hauptstadt, bei denen man schnell das Und-täglich-grüßt-das-Murmeltier-Gefühl bekommen kann. Weil alles sich jeden Abend wiederholt. Die gleichen Leute stehen zusammen. Es zirkuliert die gleiche Art von aufgeregtem Geschwätz, das sich aus der Gerüchteküche der großen Koalition speist. Diesmal aber steht dazwischen ein Mann, den man zu solchen Anlässen selten sieht. Er beobachtet das Geschehen eher, als dass er teilnimmt. Seine Anwesenheit wirkt flüchtig. Als wäre er nur gekommen, weil man das von ihm erwartet.
peter-wagner

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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