Meeresbiologen auf Exkursion: Aug' in Aug' mit der Putzergarnele

Das Verhältnis von Forschern zu den Gegenständen ihrer Forschung, man muss es als zwiegespalten bezeichnen. Chemiker etwa widmen sich mit Hingabe den Elementen und tun alles, um sie auf ihre Art zum Reagieren zu bringen. Abends dann sperren sie alles weg, hinter dicke Türen in einem verlassenen Labor. Geologen arbeiten aus Leidenschaft mit Steinen. Freilich gehört dazu das stete Behauen dieser Steine mit Hämmern. Und erst Meeresbiologen: Sie beschäftigen sich tagsüber mit bunten wie farblosen Fischen, dem Meeraal, dem Drachenkopf und der Bastardmakrele. Sie erfreuen sich an neuem Wissen über Körperbau und Lebensgewohnheiten. Und wenn der Tag rum ist, legen sie die Tiere auf den Grill und essen sie auf.
nina-heinrich

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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