Mein Sohn, der Nazi: Der Nachwuchs des Bürgermeister-Kandidaten

Michael Flood sagt, er habe viel versucht. An lange verstörende Debatten erinnert er sich. Als er sich gar nicht mehr zu helfen wusste, schickte er seinen Sohn zum Jugendpsychiater. Seitdem kennt Flood, Rechtsanwalt in Wunsiedel, den Intelligenzquotienten seines Sohnes. Einen Wert von 144 attestierte ihm der Psychiater, weit über dem Durchschnitt. Flood will nicht sagen, dass ihn das als Vater noch mehr beunruhigt hat. Stolz gemacht aber hat es ihn auch nicht, eher noch verzweifelter. Sein Sohn, Schüler am Luisenburg-Gymnasium im fränkischen Wunsiedel, wird im Januar 18 Jahre alt. Von sich selbst sagt er, er sei ein "bekennender Nationalsozialist".
nina-heinrich

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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