Mutter des zweijährigen Robin hatte "eine günstige Sozialprognose"

Schwerin - Sprache kann verletzen, Sprache kann heilen. Hinter Sprache kann man sich aber auch verstecken. Einer derjenigen, die dienstlich mit dem toten Jungen von Kirchberg zu tun hat, umschreibt das Geschehene so: Es sei "über längere Zeit zu einer Verabsäumung der Zufuhr von Speisen und Getränken" gekommen. Was an Weihnachten im westsächsischen Kirchberg passiert ist, kann man aber auch klarer sagen: Eine Mutter hat ihren zweijährigen Sohn verhungern und verdursten lassen.
peter-wagner

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