Radio für die Heimat: Exilbirmanen berichten aus Norwegen über den Machtkampf

Wenn in Rangun und Mandalay morgens die Demonstrationen gegen die Militärjunta beginnen, dann laufen in den Büroräumen am St. Olavs Platz in Oslo Telefonleitungen und Rechner heiß. Dort, mitten in der norwegischen Hauptstadt, befindet sich der Radiosender Democratic Voice of Burma (DVB). In den vergangenen Wochen hat die Redaktion, die in Oslo nur etwa 15 Mitarbeiter beschäftigt, die ganze Welt mit Schlagzeilen versorgt und ist international berühmt geworden. Denn die Exilbirmanen verfügen über gute Kontakte in ihre alten Heimat, und sie schaffen es, täglich exklusives Bild- und Tonmaterial aus dem verschlossenen Land herauszuschmuggeln.
nina-heinrich

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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