Schläge statt Asyl: Verband wirft Athen Brutalität gegen Flüchtlingen vor

Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl hat griechischen Behörden systematische Menschenrechtsverletzungen beim Umgang mit Asylsuchenden in der Ägäis vorgeworfen. Einem am Montag in Brüssel vorgelegten Bericht zufolge ist es gängige Praxis der griechischen Behörden, Flüchtlinge in türkische Gewässer zurückzutreiben, ihre Schlauchboote zu beschädigen oder sie auf unbewohnten Inseln auszusetzen, obwohl die Flüchtlinge bereits auf griechisches Hoheitsgebiet gelangt waren. In Auffanglagern herrschten unmenschliche Zustände, kritisierte der Europareferent von Pro Asyl, Karl Kopp. Teilweise sei es zu Folter gekommen, regelmäßig seien Flüchtlinge misshandelt worden.
dana-brueller

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