Sollen Webseiten zahlen, wenn sie das Internet verstopfen?

Das Internet, verstopft von Verstehen-Sie-Spaß-Videos und raubkopierten Blockbustern? Die Zahlen sind eindeutig: Vor allem die junge Generation sieht weniger fern und surft stattdessen im Internet. Doch Internet, das ist schon länger nicht mehr bloß Chatten, E-Mail und Webseiten. Videoportale wie YouTube bieten vom Amateur-Wackel-Video bis zum Spielfilm volles Programm. Über Tauschbörsen werden massenhaft digitale Musik- und Video-Dateien übertragen und billig telefonieren lässt sich über DSL auch noch. Schon von 2010 an, warnt nun eine Studie des US-Marktforschungsunternehmens Nemertes, könnte das Internet daher spürbar langsamer werden, wenn die Nachfrage nach ressourcenfressenden Inhalten weiter steige wie bisher und nicht kräftig in den Ausbau investiert werde.
dana-brueller

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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