SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti attackiert Hessens Ministerpräsident im Streit über schärferes Jugendstrafrecht

Die SPD hat mit heftiger Kritik auf Unions-Forderungen nach einer Verschärfung des Jugendstrafrechts und der Einrichtung von Erziehungscamps reagiert. Die hessische Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Andrea Ypsilanti, warf vor allem Ministerpräsident Roland Koch vor, eine "schmutzige Kampagne" zu führen. Der Süddeutschen Zeitung sagte sie: "Das ist die Methode Koch, Sündenböcke für seine verfehlte Politik zu suchen." Sie sei bereit, inhaltlich über Jugendkriminalität zu diskutieren, doch die aktuelle Kampagne Kochs sei schlicht "verwerflich" und "der verzweifelte Versuch, ein eigenes Thema zu setzen", sagte Ypsilanti.
peter-wagner

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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