Tatort-Regisseurin Maccarone über den Protest der Aleviten gegen die Krimi-Reihe

Der Protest der islamischen Gemeinschaft der Aleviten gegen die ARD-"Tatort"-Folge "Wem Ehre gebührt" reißt nicht ab. Alevitische Verbände planen für Sonntag eine Großkundgebung in Köln mit bis zu 30 000 Teilnehmern. Bei der Berliner Polizei erstatteten Aleviten außerdem Anzeige wegen Volksverhetzung gegen die ARD und den verantwortlichen Sender NDR. Auch Morddrohungen wurden ausgesprochen. Vor dem ARD-Hauptstadtstudio in Berlin hatten am Donnerstag 300 Aleviten friedlich gegen die Ausstrahlung protestiert. Ihr Protest richtete sich gegen eine am 23. Dezember ausgestrahlte "Tatort"-Folge. Darin ermittelt die Schauspielerin Maria Furtwängler als Hauptkommissarin Charlotte Lindholm in einem fiktiven Fall von Inzest in einer alevitischen Familie. Ein Gespräch mit der Drehbuchautorin und Regisseurin der Folge, Angelina Maccarone, 42, die in Berlin lebt und arbeitet.
peter-wagner

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