Tiefpunkt der Kulturgeschichte: O.J. Simpsons Buch wird eingestampft

Das fiktive Mordgeständnis des ehemaligen Footballspielers O. J. Simpson sollte das Medienereignis der kommenden Woche werden. Doch die Rechnung, von dem spekulativen Grusel des amerikanischen Publikums zu profitieren, ging nicht auf. Nach zahlreichen Protesten zog Rupert Murdochs News Corporation am Montag Buch und Interview zurück. Nun gilt das Projekt als weiterer Beweis für den Zynismus, mit dem die Verlage und Sender des Medientycoons - zu denen auch der Hetzpropagandasender Fox News und das Revolverblatt New York Post gehören -, Geschäfte machen.
nina-roethel

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

  • teilen
  • schließen