Während die Elimination der Lepra gefeiert wird, leiden viele

Eine neue Brücke könnte sie miteinander verbinden, die Gesunden und die mit dem Aussatz. Doch die Gräben zwischen den Menschen scheint auch das 1160 Meter lange Bauwerk nicht überwinden zu können. Er glaube nicht, dass er je über die Brücke gehen werde, sagt der 85-jährige Südkoreaner Chang Ki-jin. Seit 64 Jahren lebt er auf der Insel Sorok. Damals wurde bei ihm die Lepra ("Aussatz") entdeckt, und Sorok war der Ort der Aussätzigen. Seither hat Chang die Insel nie mehr verlassen. Das war auch nur schwer möglich, denn die Fähre zum Festland dürfen die Bewohner von Sorok bis heute nur mit einer Ausnahmegenehmigung benutzen.
dana-brueller

Diesen Text aus der Süddeutschen Zeitung kannst du hier leider nicht mehr lesen, er ist aber noch im Archiv der Süddeutschen Zeitung zu finden.

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