Zerronnen zwischen den Tälern: 2050 gibt es keine Alpengletscher mehr

Die Annahmen sind schon optimistisch, das Ergebnis ist gleichwohl bedrückend: Bereits in 20 Jahren beginnt das große Gletschersterben in den Alpen. Es geht dann nicht mehr - wie jetzt - um das Schwinden des Eises, sondern um das vollständige Zerschmelzen vieler Gletscher. Aufzuhalten dürfte die Entwicklung kaum sein, allenfalls etwas zu verlangsamen, sagen die Wissenschaftler des Schweizer Projekts Gisalp jetzt in ihrem Abschlussbericht. Sie haben nicht einmal die volle, inzwischen zu erwartende Erwärmung eingesetzt und kommen dennoch auf alarmierende Zahlen. Bereits bis zum Jahr 2050 wird etwa im Schweizer Engadin, also der Gegend um St. Moritz, jeder zweite Gletscher verschwinden. Von heute 45 Gletschern werden in 40 Jahren nur gut 20 übrig sein.
dana-brueller

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