Tagesblog - 25. Februar 2014

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18:43 Uhr: Letzte Amtshandlung für heute: Rätselraten. Um unser tägliches Emoji-Rätsel hat sich heute Jan gekümmert. Das erste hier (es ist ein Politiker), die beiden anderen und die Auflösung findest du hier.

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Illustration: Julia Schubert



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18:06 Uhr: Merkel bei Israelbesuch mit Hitlerbart! Unglaubliche Schlagzeile, oder? Stimmt natürlich nicht. Obwohl es einen Moment wirklich so aussah: Auf einem Foto eines Jerusalem-Post-Fotografen wirft der Finger des israelischen Regierungschefs einen ungünstigen Schatten ins Gesicht der Kanzlerin.

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Illustration: Julia Schubert


Die wirklich wichtigen Sachen über Merkels Besuch in Israel stehen übrigens hier.

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16:53 Uhr: Auf dem Maidan in Kiew ist wieder Frieden eingekehrt. Aber in der Ukraine wird es wohl noch lange nicht ruhig werden. Das zumindest muss man vermuten, wenn man hört, was Olga sagt. Sie hat in Kiew mitdemonstriert, um das Leben ihrer Eltern gebangt - und ist immer noch zornig. Der Sturz des Präsidenten sei nur ein kleiner Schritt, sagt sie.

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15:35 Uhr: Vor einer Weile, als wir mal wieder derbe teuer auf die Firmenkreditkarte Hummer und Schampus spiesen, saß Kollegin Charlotte kleinlaut in der Runde und sagte, sie habe neulich nicht mal eine eigene Kreditkarte bekommen. Woraufhin wir ihr rieten: Leg die Hummerschere beiseite und recherchiere! Die hat sie wohl nicht alle, diese Schufa!
Drum gibt es jetzt einen neuen Eintrag im Lexikon des guten Lebens: Was weiß die Schufa über mich?

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Illustration: Julia Schubert

Foto: dpa

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14:11 Uhr: Ich bin ja immer noch wütend, dass das grandiose Supergeil-Lied für mich versaut ist, weil ein paar Werber mit Geldscheinen gewedelt haben und es jetzt auf immer und ewig mit dem Logo einer Supermarktkette verheiratet ist. Trotzdem habe ich mir sehr gerne durchgelesen, wie jetzt sogar die amerikanische Medienlandschaft über den Viralhit berichtet. Ja, es ist wahr: der Supergeil-Track ist auf Buzzfeed und slate.com angekommen, wo er als eine Art deutsche Version des Gangnam-Style gepriesen wird.     

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12:23 Uhr: Ich gehe gleich essen. Und habe ein Problem, das ich öfter habe: Ich wollte vorher "noch schnell diesen einen Text lesen". Alle, die jemals ein ähnliches Problem hatten, sei es in der Uni oder vor der Deutschprüfung, also immer dann, wenn es darum geht, noch schnell möglichst viel Text zu konsumieren, sollten sich das hier anschauen. Dringend. Spritz, ein Start-Up, das die Art und Weise, wie wir lesen, revolutiionieren will. I know, der Name ist blöd, aber macht einfach mal den Selbsttest. 500 Wörter pro Minute: Geht spielend. Nach einer Minute üben. (Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei etwa 220 Wörtern pro Minute). Mahlzeit.

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12:14 Uhr: Ich mochte schon immer diese blöden Magnet-Buchstaben und Wörter für Kühlschränke. Immer großer Spaß, wenn man betrunken in einer WG-Küche saß. Wenn Leute, die solche Kindereien mögen, groß und stark werden, machen sie so was:
Vorher:

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Illustration: Julia Schubert


Nachher:

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Illustration: Julia Schubert

(Screenshots: Gesehen bei Tagesspiegel.de)

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Illustration: Julia Schubert


11:16 Uhr: Ich bin ein sehr fauler Mensch, was das Suchen von Musik angeht. Deswegen ist der Kosmoshörer wie für mich geschaffen. Heute hat Jakob ihn beigesteuert, was ich mit Spannung erwartet habe. Weil: Der Typ hat Ahnung von Musik und einen speziellen Geschmack. Das ist gut, weil er in seiner "Ich schreibe mit Füller"-Haftigkeit auch bei Musik sehr genau nach seinem speziellen Geschmack auswählt. Das kann aber auch gefährlich werden, weil er Sachen schön findet, für die mir das Verständnis fehlt. Jedenfalls gibt es in seiner Musikwoche auch Klavierstücke von Interpreten, deren Name das Wörtchen Trio enthält. Würde ich mir normalerweise nie anhören. Ist aber schön. So, jetzt aber der Link: Kosmoshörer, Folge 4, von Jakob.

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10:40 Uhr: Bis jetzt in einem morgendlichen Meeting- und Konferenzmarathon gesteckt. Drum auch jetzt erst einen Blick in die Zeitungen geworfen. Mit einem Déjà-vu-Erlebnis à la Seehofer, der ja beim Thema Energiewende fleißig wettert, seit er gemerkt hat, dass Stromtrassen beim Bürger nicht gut ankommen. Blöd, dass man jetzt lesen kann, dass sein Wirtschaftsministerium noch im Herbst fand: Da muss noch viel mehr Stromtrasse her, lieber klotzen statt kleckern. Außerdem habe ich gelernt. Es gibt eine Antirassismus-Kommission des Europarats. Und die hat ein paar Dinge zu beanstanden in Deutschland.

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9:00 Uhr: Guten Morgen allerseits. Und gleich eine Art Gretchenfrage: Was ist für dich ein Smartphone? Nice to have aber nicht nötig? Einfach nur nervig? Oder ein Grundrecht? Mit demokratischem Potenzial gar? Sag's uns im jetzt-Ticker. Da geht's um ein Smartphone für 25 Euro.

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