"Ändere dein Passwort"-Tag

"Ändere dein Passwort"-Tag

Foto: Oliver Berg / dpa

Dan Buchanan, Autor beim Gadget-Blog Gizmodo, hatte ein Problem: Schuhe. Sneaker in schwarz-oliv, um genau zu sein. Wobei ihm die Teile an sich keine Schwierigkeiten bereiteten – es war der Kauf. Denn die Website, über die Buchanan seine Schuhe bestellt hatte, wurde gehackt. Dadurch hatte irgendein Hacker irgendwo auf der Welt sein Passwort. Zwar nur das zu seinem Account bei einem Online-Shop, aber eins, "das in einer anderen Kombination auch zum Zugang anderer Accounts von mir berechtigt." Buchanans Problemlösung: Er änderte sein Passwort. "Aber ich habe eine Menge Accounts und musste eine Menge Passwörter ändern." Und als Buchanan so darüber nachdachte, welche Mühe ihm das machte, wurde ihm klar, dass ihm dieses Schicksal noch öfter drohen könnte. Also forderte er: "Es ist Zeit, einen Passwort-Manager zu schaffen und jedem Account ein eigenständiges, schwer zu knackendes Passwort zu geben." Buchanan schaffte statt des besagten Managers erstmal den "Ändere dein Passwort"-Tag. Als eine Art positiven Gruppenzwang, damit jeder seine Passwörter sicherer macht. 

Guckt man sich an, welche Passwörter die Leute weltweit so benutzen, ist Buchanans Idee keine schlechte. Das Unternehmen Splashdata veröffentlicht einmal im Jahr die am häufigsten verwendeten Zugänge. 2015 wieder unangefochtene Spitzenreiter sind die Klassiker: "123456" und, Überraschung, Überraschung: "password" (Die ganze Liste der schlechten Passwörter (inklusive "qwerty" und "login") findest du hier).

Solltest du dein Passwort da finden: Ändere es. Solltest du es nicht dort finden, forderen wir dich trotzdem auf: Ändere es! Und danach verrate uns in den Kommentaren, welches vielleicht noch so bescheuerte Passwort du sonst jahrelang benutzt hast – und warum. 

Ach, und keine Sorge, wir sind keine Hacker. Wir wollen mit euren alten, jetzt sowieso unbrauchbaren Passwörtern nichts anstellen. Nur darüber lachen, versprochen.

Disktutiere mit uns unten in den Kommentaren!

max