Foto: photocase/robbiy

Weniger bis gar kein Fleisch, Lebensmittel mit Bio-Label, Ökostrom und vor allem: überhaupt kein Bedarf nach einem eigenen Auto. Eigentlich müssten junge Menschen im Vergleich zu ihrer PS-geilen Hauptsache-Billig-Vorgängergeneration beim Umweltbewusstsein ziemlich gut abschneiden. 

Eine neue Studie des Bundesumweltamts hat untersucht, wie es so steht um unseren Sinn für die Umwelt. Und siehe da: Tatsächlich bewegen wir uns weit umweltfreundlicher durch die Gegend als unsere Eltern, sei es mit dem Rad, Bus oder gleich zu Fuß. Paradoxerweise warnen die Forscher aber auch: Das Umweltbewusstsein nimmt ab.

Auch wenn wir bei der Ernährung gerne auf billige Eier aus der Legebatterie oder Zwei-Euro-Steaks verzichten, richten wir uns beim sonstigen Konsum offenbar immer weniger nach Umweltaspekten. Markenklamotten und Smartphones sind für uns angeblich unverzichtbar, egal wie umweltschädlich die Produktionsbedingungen sein mögen. Außerdem hätten wir das Interesse an der Natur verloren, heißt es. Eine intakte Umwelt und das Genießen der Natur gehört demnach nur noch für 21 Prozent der 14 bis 25-Jährigen zu einem guten Leben.

 

Ist also unser eifriges Fahrradgestrampel und das frische Gemüse vom Balkon nur Fassade? Steckt dahinter eine Generation von skrupellosen Konsumrobotern, die jeden noch so bedenklichen Mist kaufen, so lange er angesagt ist?

 

Vielleicht sollten wir hier mal Klartext reden. Und unsere täglichen Umweltsünden offenlegen. Die Redaktion legt vor.

 

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