Filesharer werden kriminalisiert - Österreichischer SPÖ-Politiker bezieht klar Stellung

Angestrichen: Das Downloaden für den Privatgebrauch muss unverändert straffrei bleiben, die Musikindustrie soll ihr Managementversagen der letzten Jahre und das lange erschlafen moderner Technologien nicht am Rücken ihrer eigenen Konsumenten abreagieren.
stefan-winter

Wo steht das denn? In einer Pressemitteilung des österreichischen Gemeinderats Siegi Lindenmayr. Der Sozialdemokrat äußerte sich auf einer Veranstaltung zum Thema Filesharing in Wien, in der über Musik-Tauschbörsen und den Download von Musikdateien aus dem Internet diskutiert wird. Lindenmayr griff dabei die Kampagnen der Musikindustrie scharf an, deren Ziel es offenbar sei, zurück ins Mittelalter zu gehen.

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Illustration: Julia Schubert

Der österreichische Sozialdemokrat ist einer der ersten Politiker, die sich bewusst gegen die Interessen der Musikindustrie stellen und gleichzeitig die Interessen der Verbraucher vertreten. "Es wird unverändert eine ganze Generation kriminalisiert und verleumdet", erklärte der SPÖ-Politiker und bezog damit klar Stellung in der Debatte ums Urheberrecht. Mehr zu dem Thema gibt es hier.

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