Talente aufgepasst - Talicious ist Euch auf der Spur

Angestrichen: "Ein Möbelhaus kann zum Beispiel Designer aufrufen, eine neue Wohnzimmereinrichtung zu kreieren, für einen Sportartikelhersteller könnte ein neuer Laufschuh geschaffen werden, oder ein Mobilfunkunternehmen startet einen Handy-Wettbewerb."
stefan-winter

Wo steht das denn? In einem Text der Financial Times über das neue Webportal talicious.com. Deren Macher beschreibt darin das Konzept seiner Webseite, die sich selber als "Talent Community" bezeichnet. Der 26-jährige Nicholas MacGowan von Holstein will mit Talicious, das eine Wortkombination aus den Begriffen Talent und delicious (köstlich) ist, talentierten Amateuren zu Ruhm verhelfen - als Designer von Wohnzimmereinrichtungen oder Handys.

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Illustration: Julia Schubert

Die Idee ist dabei schnell erklärt: Talicious funktioniert wie YouTube für Menschen, die sich selbst für talentiert halten. Und dieser Glaube an die eigenen vermeintlich herausragenden Fähigkeiten ist nach Hoffnung der Talicious-Macher so groß, dass Premium-Nutzer sogar 99 Cent für mehr Online-Speicherplatz zahlen. Ob mit der Bezahlung auch die Chancen steigen, entdeckt zu werden, müssen Nicholas und sein Bruder, mit dem er gemeinsam die Site betreibt, hingegen erst noch beweisen.

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