Übernachten im Flugzeug: Das Jumbohostel in Stockholm

Das Cockpit ist eine Suite und die Fenster sind bullaugengroß. Im Fliegerhotel
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Illustration: Julia Schubert

Wer sagt das? Oscar Diös, der Chef eines Hostels, das im Dezember in der schwedischen Hauptstadt Stockholm mit dem Boarding beginnt. Bis dahin soll nämlich aus der ausrangierten Boeing 747 das Jumbohostel werden; ein günstiges Hotel mit 75 Betten. Für maximal 35 Euro soll man in dem Flugzeug-Hostel nächtigen können - dafür muss man aber auf den Luxus eines eigenen Badezimmers verzichten. Lediglich im ehemaligen Cockpit des Fliegers gibt es eine so genannte Suite, in der einerseits Teile der Kapitänskabine erhalten und andererseits ein eigenes Bad eingebaut wurden. Noch ein Nachteil des Hotels mit Flügeln: Es liegt - unter anderem wegen seiner Größe - nicht gerade zentral. Ende August wird der weiße Flieger seinen endgültigen Standort auf dem Flughafen Arlanda einnehmen. Von dort braucht man fast eine halbe Stunde in die Innenstadt Stockholms. Diös und sein Team wollen den Standortnachteil mit Gratis-Shuttelbussen wettmachen.

Text: stefan-winter - Bilder: jumbohostel.se

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