Dr. Sommers Tierwelt

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Heute: Die Mausohr-Fledermaus

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Die Fledermausmännchen dieser Gattung haben entweder ein großes Hirn oder große Hoden, das haben US-Forscher herausgefunden. Großhodige Fledermäuse wechseln öfter den Sexualpartner und haben dafür aber ein kleineres Hirn. Die Experten erklären sich dieses Phänomen damit, dass sowohl der Unterhalt eines großen Hirns, als auch die Produktion vieler Samenzellen große Mengen Energie kostet – beides ist deshalb nicht drin. So richtig entscheiden können sich die Fledermännchen aber auch nicht – ob sie große Hoden bekommen hängt nämlich davon ab, wie gerne und oft die Weibchen sie an sich ranlassen. (Foto: AP)

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