Fußball hören: Die WM-Podcasts

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Wie heißt der Podcast? Beecks Blutgrätsche - und ist in Wahrheit kein Podcast, sondern ein kurzes tägliches Interview.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Wer macht's? Das „Zentralorgan des Ostens“ (Zeit), die wöchentlich erscheinende Super-Illu. Die Zeitschrift, die vor allem im Osten gelesen wird, befragt täglich den ehemaligen Bundesliga-Profi Christian Beeck. Was gibt’s zu hören? Fußball-Floskeln ohne Ende. Vor dem Ecuador-Spiel zum Beispiel erkannte Beeck: „Heute 16 Uhr, da ist entscheidend“ und „Nach 90 Minuten machen wir einen Haken dran und dann wissen wir, wie wir gespielt haben.“ Wen muss man kennen? Vor allem Christian Beeck. Dass dieser nämlich derzeit als Team-Manager bei Union Berlin tätig ist, wissen nur absolute Fußball-Experten. Und was ihn eigentlich zum WM-Experten macht (in der ersten Folge erklärt er, dass er kein Spiel im Stadion sehen wird), weiß wahrscheinlich nur die Super-Illu-Redaktion. Warum ist das gut? Weil der tägliche Netzer-Humor im Fernsehen bereits verdeckt hat, wie man auch über Fußball reden kann: unverstellt, ohne Nachdenken und Datenbank. Was würde der Rundfunkrat dazu sagen? „Super-Illu? Kann man da auch Brüste hören?“ jetzt.de berichtet in allen Ressorts über die Fußball-WM 2006. Hier findest du eine Übersicht über alle Interviews, Bilder und Texte.

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