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Hörenswert: Song of the day von KEXP

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Wie heißt der Podcast? Er heißt und er ist der Song of the day. Werktäglich gibt es ein Lied. Einfach so. Ohne dass irgendwer Werbung macht, dazwischen redet oder Geld dafür haben will.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Wer machts? Eigentlich die Universität von Washington. Jedenfalls trägt sie die Gebühren für die public radio station „KEXP“ aus Seattle, die „Song of the day“ erfunden hat. Mehr über das Finanzierungssystem und die Entstehung von KEXP, kann man in dem Wikipedia-Beitrag über den Sender nachlesen. Was gibt’s zu hören? Der Sender beschreibt das so: Einerseits gibt es Songs von bisher unbekannten Indepenten-Musikern, die KEXP für gut hält. Andererseits bietet Song of the day auch Lieder bereits bekannter Bands. Wen muss man kennen? Niemanden. Und das ist das Besondere an Song of the day. Man kann komplett indie-ahnungslos vor dem Rechner sitzen und selber hören, was gut ist an Modest Mouse oder entdecken, dass Dylan at the Movies wunderbare Musik machen. Warum ist das gut? Es ist stressfrei und hörenswert. Zudem nutzt „Song of the day“ die Möglichkeit aus, sich beim Podcasting wie bei einem Zeitschriften-Abo mit Inhalten beschicken zu lassen, die tatsächlich interessant sind. Und wo sonst kann man gute Musik abonnieren – und zwar kostenfrei. Was würde der Rundfunkrat dazu sagen? „Wer will denn diese Indie-Plörre hören? Wir spielen weiter die Phil-Collins-Rotation, die kommt doch super an.“

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