Die Sexliste mit lesbischen Idolen, Steinzeit-Swingern und Küss-Anleitung

Die zweite von links in der unteren Reihe ist die sexigste Frau der lesbischen Welt Was passiert, wenn lesbische Frauen ihre Sexsymbole aussuchen? Leider wenig Wenn leicht bescheuerte Männermagazine alle zwei Wochen eine neue Liste mit den allertollsten Frauen der Welt rausbringen – warum sollten dann ein lesbisches Magazin nicht dasselbe tun? Könnte man nun raten, dass diese Klassifizierung Frauen nicht gerecht wird und sie zu Lustobjekten degradiert, aber dann würde man nur wieder in die lustfeindliche Deppen-Welt der Polit-Pomeranzen gesteckt und das macht ja nun auch keinen Spaß.
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Illustration: Julia Schubert

Die zweite von links in der unteren Reihe ist die sexigste Frau der lesbischen Welt Was passiert, wenn lesbische Frauen ihre Sexsymbole aussuchen? Leider wenig Wenn leicht bescheuerte Männermagazine alle zwei Wochen eine neue Liste mit den allertollsten Frauen der Welt rausbringen – warum sollten dann ein lesbisches Magazin nicht dasselbe tun? Könnte man nun raten, dass diese Klassifizierung Frauen nicht gerecht wird und sie zu Lustobjekten degradiert, aber dann würde man nur wieder in die lustfeindliche Deppen-Welt der Polit-Pomeranzen gesteckt und das macht ja nun auch keinen Spaß. Nun denn. Das amerikanisch Online-Magazin Afterellen.com, das sich laut Eigenaussage mit lesbischen und bisexuellen Themen in den Medien auseinandersetzt, hat unter seinen LeserInnen eine Umfrage gemacht und die hundert sexigsten Frauen der Welt ermittelt. Und was kommt da Spannendes raus? Lesbische Frauen bevorzugen Frauen, die eine gewisse Affinität zu ihrer Lebenswelt haben. Soll heißen: unter den ersten zehn Frauen sind sieben Schauspielerinnen, die mindestens einmal eine lesbische Frau gespielt haben. Auf Platz eins ist Schauspielerin Leisha Hailey, die sich auch im wahren Leben geoutet hat und in der Serie „The L-World“ eine der Hauptrollen spielt. Auf Platz zwei die ubiquitäre Angelina Jolie, die ihre lesbische Fan-Base immer wieder mit Bi-Bekenntnissen beglückte. Ansonsten ist die Liste relativ unspektakulär, sieht man davon ab, dass die Frauen offensichtlich nicht nur aufgrund ihrer Optik, sondern auch ihrer Außenwirkung wegen gewählt wurden. Wofür ja männliche Rankings nicht unbedingt bekannt sind. Die volle Liste kannst du dir hier ansehen. Doofe Frage, doofes Ergebnis Eine weitere Liste der besonderen Art hat die britische Zeitschrift Glamour veröffentlicht. Auf die Frage, welchen Prominenten sie im ganz Geheimen super fänden, fiel die Wahl der meisten auf Simon Cowell (der Dieter Bohlen des amerikanischen DSDS-Formats "American Idol") und Mick Jagger. Kein Wunder, dass die Damen sich da ein wenig schämen. Als ich einmal abserviert wurde Aus der Reihe "Webseiten, auf die die Welt gewartet hat": diesmal eine Sammlung peinlicher Sex-Geschichten. Denn, so das Credo der Seite hownottogetlaid.com, auch die ganz schlimmen Erfahrungen machen uns nur ein bisschen stärker. Und mal ehrlich, was liest man lieber als Geschichten, die mit wilder Fummelei anfangen und schrecklichen Kotzgeräuschen enden? Eben.

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Illustration: Julia Schubert

Die Venus von Willendorf, das sexy Ding aus der Steinzeit Aus der Reihe "britische Forscher haben herausgefunden" Unsere Vorfahren von vor so ungefähr 30.000 Jahren waren sexuell alles andere als brav. Laut einer Studie von Archäologen rund um Timothy Taylor von der englischen „Bradford University“ sollen schon damals Sexspielzeuge, Gruppensex, Travestie und Bondage gang und gebe gewesen sein. Das sagen wir jetzt mal ganz besonders laut zu all den Eva Hermans, die uns einbläuen wollen, dass Frauen in ihren Genen nur Brut-Pflege und Aufzucht der Nachkommenschaft gespeichert hätten. Wenn die Steinzeitler schon zum reinen Vergnügen und nicht ausschließlich heterosexuellen Sex hatten, dann dürfte diesen ewig gestrigen Biologisten noch ein wenig mehr Wind aus den argumentatorischen Segeln genommen sein. Aus dieser anderen Reihe namens "worüber sich die Autorin sonst noch so aufregen kann" Das hier ist angeblich der Sommerhit des Jahres 2007: Rihannas "Umbrella" Es geht in diesem Song darum, dass die Sängerin einem jungen Herrn anbietet, im Falle eines plötzlichen Sommergewitters unter ihrem Regenschirm Zuflucht zu suchen. An sich ja eine Super-Sache. Wäre da nicht das Video, das einen Preis dafür verdient hätte, die unnötigsten Nacktszenen seit „Tutti Frutti“ zu enthalten. Bitteschön, hier können sich alle noch einmal genau überzeugen, wie Rihanna nur mit Farbe bekleckert aussieht.

Lebenshilfe, die man wirklich brauchen kann Folgendes Problem: Mann und Frau, bzw. Mann und Mann, bzw. Frau und Frau wollen sich küssen, wissen aber nicht, wie es geht. Folge: peinliche Momente, eingeschlagene Frontzähne und sofortige Trennung wegen Unfähigkeit. Lösung: dieses Video. In einer einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung kann jeder lernen, wie man leidenschaftlich küsst. Danke, Internet, ein Problem weniger.

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