Die Topsexliste: Der Tampon als Droge

Diesmal geht es um Orientierung in einer Welt voller Brüste und Penisse, absurde Tamponerfahrungen und eine Schublade für verbotene Fantasien.
mercedes-lauenstein

Nur für Jungs

Andere Länder, andere Titten, schon klar aber: Wieso ist denn bisher noch keiner mal auf die Idee gekommen, das zu verbildlichen? So oder so ähnlich muss sich das der Macher dieser Karte gedacht haben. Sie bildet ab, wie es um die durchschnittlichen Busengrößen der Frauen der Welt steht. Wer weiß, vielleicht hilft's ja besonders verzweifelten Frisch-Abitur-Schwerenötern bei der Wahl ihres Backpackingziels.

Default Bild

Illustration: Julia Schubert



Nur für Mädchen

Andere Länder, andere Penisse klingt zwar nicht halb so schmissig, aber in was für einer Welt lebten wir eigentlich, wenn nicht auch für uns Mädels eine passende Karte parat läge. Hier also das Gegenstück zur Tittenkarte: Die Schwanzkarte. Dass es rund um den Äquator nicht schlecht um die Größe des besten Männerstücks bestellt ist, daran erinnern wir uns ja noch aus dem Biounterricht. Aber dass sie in China und in Indien die kleinsten haben, das konnten wir nicht ahnen. Hihi.

Default Bild

Illustration: Julia Schubert



Wodka-Tampons

Immer diese schlimmen Teenie-Drogenskandale: Kürzlich wurde im idyllischen Konstanz ein kollabiertes Mädchen mit ziemlich heftigem Alkoholpegel in die Klinik eingeliefert. Schnell stand für die Ärzte fest: Das können nur die Folgen eines sogenannnten Komabesäufnis gewesen sein. Doch als es daran ging, dem Mädchen den Magen auszupumpen, bemerkten sie, dass gar nichts drin war im Bauch. Das Mädchen erholte sich glücklicherweise von ihrem lebensgefährlichen Absturz und klärte die Ärzte später auf. Sie habe sich einen mit Wodka getränkten Tampon eingeführt, das mache man jetzt so. Ein Trend, der in den USA, so wie in allen Ländern in denen es für junge Menschen eher schwierig ist an hochprozentige Spirituosen heranzukommen, längst gang und gäbe ist. Im Gegensatz zur Aufnahme durch den Magen reichen den empfindlichen Schleimhäuten der Vagina schon eine viel geringere Menge Alkohol, um den Rausch schnell und heftig in die Höhe zu treiben. Ein Wahnsinnsrausch ohne lange Vorarbeit: Pures Mittel zum Zweck – dem wollen auch die Jungs in nichts zurückstehen und tun es den Mädchen gleich: Sie schieben sich den Tampon einfach in den Hintern. Abgesehen davon, dass wir von diesem geschmacklosen und lebensgefährlichen Trend dringend abraten, fragen wir uns, wie das überhaupt geht: Sich einen völlig aufgequollenen Tampon einführen. Muss selbst für ein Mädchen ziemlich ätzend sein - und an die Jungs wollen wir da gar nicht erst denken.

Default Bild

Illustration: Julia Schubert



Der Porno-PC

Liebe Jungs, womit befriedigt ihr eure spontanen Pornogeilheiten? Etwa auf youporn oder anderen Onlineplattformen? Was, ihr habt keine richtigen Pornos mehr auf eurer Festplatte gespeichert? Wisst ihr denn nicht, dass ihr jetzt quasi mit einem Bein in Untersuchungshaft sitzt? Das Lawblog enthüllte gerade, dass jeder Mann, auf dessen Rechner keine Pornovideos zu finden seien, sich in den Augen der Kriminalpolizei äußerst verdächtig macht. Wer so sauber ist, der muss etwas verbergen - ganz klar. In einem Bericht der Kripo klingt das so: „(...) fiel auf, dass die Partition D frei von jeglichen pornografischen Darstellungen pp. ist. Dies ist auf der einen Seite genau so ungewöhnlich wie das Vorhandensein kinderpornografischer Dateien auf einem PC." Wisst ihr Bescheid.

Fuck Yeah Sex Fantasy

Irgendwo muss man doch hin mit diesen verbotenen Träumen, die soviel Spaß gemacht haben und aus denen man dann leider erwacht ist. Wohl wissentlich, dass man die versauten Fantasien jetzt wieder mit Müh und Not und angemessener Scham dahin verfrachten muss, wo sie her gekommen sind: Zurück ins scheue Unterbewusstsein. Wer dieses ewige Versteckspiel satt hat, ist jetzt dazu angehalten sich auf dem tumblr Blog Fuck Yeah Sex Fantasy Luft zu machen. Dort erzählen die verschiedensten Menschen von ihren kühnsten Lüsten und Träumen des Untenrum-Bezirks. In diesem Sinne: Glückliches Stöbern und, äh, Beisteuern!

Default Bild

Illustration: Julia Schubert



  • teilen
  • schließen