Die Topsexliste für die Dame von Welt

Nachrichten für Damen: Playgirl ist im Netz wieder aufgetaucht, Adam Green zeigt sich ausgesprochen zeigefreudig und eine Umfrage sagt: Cyberstalking ist eine weibliche Disziplin
penni-dreyer

Der ewige Kreislauf der Liebe

Illustration: Julia Schubert


Die Sache mit der Liebe ist doch wirklich ausgesprochen kompliziert. Immer fängt alles voll super an mit Knutschen, täglichen Liebesbeweisen, bis irgendwann die Realität ihr düsteres Haupt erhebt und wir auf einmal feststellen, dass die niedlichen Angewohnheiten des anderen so gar nicht niedlich sind. Gut, dass diesen Kreislauf einmal jemand aufgezeichnet hat.

Wie soll ich es nur sagen?
In dieser handlichen Anleitung wird den eher tumben Gestalten unter uns detailliert dargelegt, wie man eine erfolgreiche Liebeserklärung verfasst. Der wichtigste Punkt kommt übrigens am Schluss: sofort nach Abgabe der Liebeserklärung vom Schauplatz verschwinden, um der Angebeteten keine Zeit zu geben, die Polizei zu holen.  

Ahem. Wir hätten da „was“

Illustration: Julia Schubert


Alsooo. Adam Green, ja?! Der war ja früher mal bei den Moldy Peaches, dann solo unterwegs und ein Buch hat er auch geschrieben und in Deutschland war eine Zeit lang jedes Indie-Mädchen ein klein bisschen in den langen Lulatsch rein verknallt. Und dann war längere Pause und wir dachten schon: was ist denn los mit Adam? Hat er was? Ja, nen Pimmel in verschiedenen Stadien der Vorfreude. Und den zeigt er uns allen stolz im Internet. Müssen wir darauf hinweisen, dass der Link mehr als NSFW ist? Und man die Bilder nie wieder ungesehen machen kann? Müssen wir?   

Die Erfindung für Oberdeppen
Diese Erfindung hat es nicht nur sehr dringend gebraucht, sie macht auch so richtig gute Laune. Beziehungsweise: nicht. Laut der britischen Schlimm-Zeitung „The Daily Mail“ ist ein neues Produkt auf dem Liebesmarkt, für das eine gewisse Klasse Mann offensichtlich großen Bedarf verspürt: Es handelt sich dabei um einen Strumpfhalter mit elektronischem Dingsbums, das die Pulsfrequenz und Feuchtigkeit der Haut misst. Sobald sich diese beiden Werte rasant verändern, ist für den installierten Computer klar, dass die Dame nun im Begriff ist, sexy Sex zu machen, weshalb der Göttergatte (gerade unterwegs, ein Mammut zu erschlagen oder sonst wie das Essen auf den Tisch zu schaffen) sofort eine SMS mit dem Inhalt „Achtung, die Alte legt sich gerade anderweitig flach“ zugeschickt bekommt und daraufhin wutschnaubend nach Hause eilen kann. Andererseits: Wenn sich eine Frau freiwillig so einen Keuschheits-Gürtel ans Bein schnallen lässt, dann ist ihr vielleicht auch nicht zu helfen.  

Natürlich nur wegen der Artikel

Illustration: Julia Schubert


Nur wegen der Artikel natürlich interessieren wir uns ganz besonders für diese Website, die Playgirl-Ausgaben aus den 1970er und 1980er Jahren abfotografiert und hochlädt. Und damit wir alle nicht in Körperbehaarungs-Schockstarre verfallen, wurden die Bildausschnitte so gewählt, dass sich auch Klosterschülerinnen der gehobenen Klassen diese Bilder anschauen können.  


Nicht cool, Ladies

Illustration: Julia Schubert

Nicht nur Google weiß, auf welchen Websites du dich so herumtreibst.

 Cyberstalking ist, das hat eine Umfrage an der East Carolina University in Greenville ergeben, anscheinend eher eine weiblich dominierte Disziplin. Bei der Umfrage unter 804 Studenten haben immerhin ein Drittel der befragten Frauen zugegeben schon einmal im Mail-Account ihres Partners herumgeschnüffelt zu haben. Bei den Männern waren es dagegen nur 14 Prozent. Außerdem sind auch mehr Frauen als Männer schon einmal im Facebook-Account ihres Partners herumgewandert oder haben den Gesprächs-Verlauf am Handy ihres Freundes gecheckt. Die Männer dagegen, lassen es langsamer angehen. Aber wenn sie sich zum Cyberstalking entschließen, dann fahren sie die ganz großen Geschütze auf: Fünf Prozent der Befragten haben zugegeben, in der Wohnung ihrer Freundin ohne deren Wissen eine Kamera installiert zu haben, immerhin noch zwei Prozent gaben an, auf dem Rechner der Freundin Spyware installiert und ihr Handy mit GPS-Tracking überwacht zu haben. Unheimlichst!

Ein Kuss pro Tag, steht im Vertrag!
Der vielleicht beste Eheähnliche Vertrag aller Zeiten, ganz sicher aber der detaillierteste wurde bei einem schwulen Pärchen namens E und J aus San Francisco gefunden: Die beiden haben in einem mehrseitigen Dokument fast alle Bereiche ihres Lebens vertraglich geregelt. Von der Anzahl der wöchentlichen Sexverabredung, über die Hundegassi-Verpflichtungen, bis hin zur Komplimente-Frequenz. Doch jetzt kommt der Schocker: Trotz des detaillierten Vertrags, der fast alle Lebensbereiche abdeckte, hat die Beziehung zwischen E und J nicht gehalten. Irgendwie macht uns das ein bisschen traurig.    


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