Die Topsexliste mit Märchenprinzen und einem französischen Faux Pas

Die Kolumne erklärt heute den wichtigsten Film des Sommers, warum Disney sowohl Mädchen und Jungs fürs Leben verdirbt und die penisförmige Weltdominianz eines unangenehmen Musikers.
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Was deine Jungfräulichkeit mit Hitler zu tun hat Was? Nein wirklich: Was?

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Illustration: Julia Schubert

Die Disneyfizierung der Geschlechter

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Illustration: Julia Schubert

Im Gegensatz zum altertümlichen Europa, wo den Kindern noch die ollen Märchen erzählt oder gar vorgelesen werden, wachsen amerikanische Kinder offenbar seit Generationen mit den Disney-Prinzen und -Prinzessinnen auf. Wir sehen nun hier eine Zusammenstellung der Vorstellungen von Liebe und Geschlechterverständnis, die Disney seinen Zuschauern aufs Auge drückt mit seinen Zeichentrickfilmen von „Aladin“ bis „Schneewittchen“. Nur eines hat Jeff Brunner, der die Analyse der Disney-Prinzessin zusammengestellt hat, vergessen: dass all diese Figuren auf klassischen Märchenfiguren beruhen, die seit Jahrhunderten weitergegeben werden. Wenn man also jemandem wegen Sexismus und einer mehr als komischen Vorstellung von Beziehungen eine runterhauen wollte, dann müsste man sich schon aufmachen, die Gebrüder Grimm aus ihrem Grab zu holen. John Mayers Penis-Weltherrschaft

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Illustration: Julia Schubert

Es ist immer wieder unschön anzusehen, wenn die versammelten Sexualkontakte eines Menschen dokumentiert werden. Dieses aktuelle Beispiel widmet sich dem Liebesleben des Musikers John Mayer. Der wurde in letzter Zeit vor allem durch ein reichlich verunglücktes Interview bekannt, in dem er unter anderem konstatierte, dass sein Penis rassistisch sei, um sich anschließend sehr ausgiebig über die sexuellen Qualitäten all seiner Exfreundinnen von Jennifer Aniston bis zu Jessica Simpson zu äußern. McDonald und der klitzekleine Fehler beim Happy Meal Man mag es kaum glauben, aber auch in einem so riesigen Unternehmen, wie McDonalds passieren mitunter kleine Fehler oder Missverständnisse. Dass die ausgerechnet im Kinder-Menü zu finden sind, war dann halt einfach nur unglücklich. Oder?

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Illustration: Julia Schubert

Die Blog-gewordene Rache-Fantasie Es war ein mal ein Mann, der wurde nach einigen Jahren Ehe von seiner Gattin verlassen. Während sie ihre sieben Sachen in das Auto packte, bemerkte der Ehemann erstaunlicherweise, dass die Frau ausgerechnet ihr Hochzeitskleid vergessen hatte und machte sie auf diesen Fehler aufmerksam. Doch die Dame wollte das Kleid nicht und so machte sich der Herr auf, möglichst viele Verwendungszwecke für das Hochzeitskleid seiner Exfrau zu finden. Und weil wir uns in den Nuller-Jahren befinden, bastelte er auch gleich noch ein Blog namensMy Exwife's Wedding Dress daraus. Und wir dürfen ihm dabei zusehen, wie er das Kleid für diverse Dinge zweckentfremdet, von der Zahnseide bis hin zur Abdeckfolie. Der Film mit dem Sex im Titel Wichtige Frage, die hier und heute für allemal beantwortet wird: Lohnt „Sex & The City“, des Filmes zweiter Teil? Die Antwort in Filmform: Aus der Reihe: super-romantisch, aber auch super-bekloppt!

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Heute präsentieren wir einen sehr durchdachten Heiratsantrag. Dargeboten von einem jungen amerikanischen Mann, der sich die wichtige Frage aufs Bein tätowieren ließ, sich anschließend auf das andere kniete, die Hose hochrollte und erstaunlicherweise eine positive Antwort darauf erhielt. Und weil er gerade dabei war, hat er sich selbige auch gleich einritzen lassen. Der TV-Ausschnitt, den du nicht sehen sollst Eigentlich ist es ja wirklich ganz harmlos, dennoch führt sich die französische Regierung gerade auf, als handle es sich um eine Staatsaffäre und nicht den lang zurückliegenden Auftritt Carla Brunis in einer sehr trashigen Talkshow namens „Euro Trash“. Das vermeintlich pikante Video zeigt die spätere Präsidentengattin im Gespräch mit zwei Moderatoren (einer davon Jean Paul Gaultier im Strampelanzug), denen sie einen Sex-Reiseführer vorstellt und in verschiedenen Sprachen die wichtigsten Phrasen im geschlechtlichen Miteinander aufzählt – von analer Stimulation bis zu Bemerkungen über die Oberweite. Echt harmlos. Trotzdem sehr, sehr verboten!

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