Eine Sexstudie nach der anderen: Alle nur für dich

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Erste Erkenntnis: fett gleich gut im Bett Dicke Frauen haben mehr Sex als dünne. Eine Studie, die auf Daten basiert, die 2002 das Sexualverhalten von mehr als 7000 Frauen untersuchte, hat gezeigt: Übergewichtige Frauen haben öfter Sex als Frauen mit einem normalen Body Mass Index.

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Illustration: Julia Schubert

Wenn Schwule rekrutieren Laut hysterischer Kampagnen christlich-fundamentalistischer Menschen haben Homosexuelle dieser Welt nur eines im Sinn: möglichst viele unschuldige Heten in ihre Welt zu ziehen und vollends zu verderben. Diese Vorstellung fand eine britische Zeitschrift so reizend, dass sie eine Facebook-Gruppe eingerichtet hat, bei der man mal überlegen kann, wie die Anzeigen aussehen würden, wenn Schwule tatsächlich rekrutieren würden... Zweite Erkenntnis: Cybersex ist wirklich so doof, wie man es sich gemeinhin vorstellt Wer sich ständig auf Sex-, Fetisch- und Swinger-Websites herumhechelt, der neigt offensichtlich oft auch zur Depression - sagt eine neue australische Studie. 27 Prozent der befragten Männer in Australien und Amerika litten unter mittleren bis schweren Depressionen. 30 Prozent litten unter Angst-Attacken und 35 Prozent litten unter hohem Stress. Cyber-Sex wird fast ausschließlich von Männern betrieben, die meisten von ihnen sind sehr gut ausgebildet. Dritte Erkenntnis: Männer lügen sich auch nackt in die Tasche Auch wenn es immer wie dieselbe alte Leier klingt, ist es dann doch immer wieder lustig: Einer groß angelegten Studie zufolge, in der 10 000 amerikanische Männer und Frauen befragt wurden, kam heraus, dass sich bescheidene 85% der Männer für gut oder sehr gut im Bett halten. Doof nur, dass fast die Hälfte aller befragten Frauen zu Protokoll gab, dass ihrer Meinung nach nur „sehr wenige“ der Männer, mit denen sie dasselbe teilten, gut im Bett gewesen wären. Ja bitte was denn jetzt? Noch eine schwer schockierende Erkenntnis der Umfrage: Nicht nur haben 70 Prozent der Frauen zugegeben, schon mal einen Orgasmus vorgespielt zu haben, sondern auch 34 Prozent der Männer. Vierte Erkenntnis: Schwitzige Finger bedeuten nichts Gutes Mal angenommen, du hast heute Abend die (DIE) Verabredung mit dem Menschen, über den du schon viel zu lange nachdenkst und hinter dem du schon so lange her bist. Und jetzt schwitzt du dir die Hucke voll. Die Finger werden schrumpelig, deine Achseln nässen sich durch vier Lagen Kleider. Und du ärgerst dich währenddessen über deinen Körper. Halt ein! Dein Körper, dieses zuverlässige Tierchen, will dir damit möglicherweise nur eine wichtige Botschaft überschwitzen: Dieser Mensch da, so hübsch und lustig er sein mag, der ist nichts für dich. Amerikanische Wissenschaftler haben Versuchspärchen beim romantischen Geplänkel beobachtet und dabei Herzfrequenz und Hautwiderstand gemessen. Ist der hoch, bedeutet das, die Person nässt. Und wer bei der zwischenmenschlichen Interaktion stark schwitzt, der tut das, weil er sich so sehr anstrengt und kontrolliert. Aber das ist kein gutes Zeichen für die Liebe. Denn bei der Liebe sollte man möglichst man selbst bleiben dürfen und sich nicht verstellen müssen. Also: Bei der nächsten Verabredung mal ausnahmsweise auf die Achselhöhlen hören.

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Illustration: Julia Schubert

Schockierend! Wo Menschen so Sex mit dir haben wollen Eine Internet-Seite (extrem NSFW!), die den Voyeur in uns zum Glühen bringt: Dort werden Bilder von Menschen gezeigt, die sich selbst in ihrem Schlafzimmer darstellen in der Absicht, andere Menschen dazu zu bewegen, ihnen dort Gesellschaft zu leisten. Allerdings erschwert das Mobiliar mitunter die Balzerei empfindlich, siehe Bild. Schluss mit der Wissenschaft, her mit den ekligen Meldungen Ein Bordell in Deutschland bietet umsonst Eintritt für Gäste, die sich den Namen des Etablissements groß und blau auf den Unterarm tätowieren lassen. Fand der Geschäftsführer offensichtlich witzig. Dass dann tatsächlich bisher 40 Kunden dieses Angebot angenommen haben, hat ihn laut Medienberichten dann doch sehr überrascht. Und die Tätowierten? Haben vermutlich einen eisernen Sinn für Humor. Gute Kampagne: Kondome für Profis zum Einkaufspreis Die Niederländische Organisation Safe4now will europaweit durchsetzen, dass Menschen, die in der Sexindustrie arbeiten, Kondome verbilligt bekommen, damit sie sich besser schützen. Obwohl das Risiko, sich mit Geschlechtskrankheiten anzustecken, für Prostituierte besonders hoch ist, verzichten immer noch 20 Prozent der Prostituierten auf Kondome. Bei den drogenabhängigen Prostituierten sind es sogar 40 Prozent, die immer wieder auf Kondome verzichten. Einer der Gründe dafür könnte der verhältnismäßig hohe Preis sein. Das will Safe4now jetzt ändern und setzt sich dafür ein, dass Sexarbeiter Kondome verbilligt kaufen können.

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