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Nachrichten vom Oberkörperbereich

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Aha! Das Geheimnis ist gelüftet. Lange haben wir uns gefragt, was eigentlich Männer und Frauen über die Jahrtausende immer wieder zueinander geführt hat. Die Auffassungen von Attraktivität haben sich schließlich ungeheuer verändert. In der Antike bekam jede weibliche Statue kleine, hohe Brüste verpasst. Rubens oder Tizian malten ihren Frauen mehr Speckfalten als sonst irgendetwas an die Anatomie. Eine vornehm blasse Frau mit weichen, runden Armen gab einem Protagonisten aus einem Thomas Mann-Roman noch Anlass zur höchsten Erregung. Im Zeitalter der flachen Bäuche und Australienteints könnte sie mit den Attributen allerhöchstens als die beste Freundin der Schönen durchgehen. Da sich der Bau der Frau an sich trotz allem nicht so ungemein verändert hat, muss man sich also fragen: Wieso findet sie der Mann im Allgemeinen weiterhin tendenziell gut? Die Antwort, hat eine Gruppe Literaturwissenschaftler herausgefunden, liegt: in der Taille.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Die Taille aller Taillen an Grace Kelly Knapp 350.000 englischsprachige, chinesische und indische Werke aus Poesie und Prosa des 16.-18. Jahrhunderts untersuchten sie und fanden in den Beschreibungen weiblicher Schönheit eine Konstante: Die schmale Taille, die ein hohes Östrogenlevel signalisiert und damit – wie üblich bei diesen Schemata – besondere Fruchtbarkeit. Hat sich also alles geändert. Glaubt man den Jungs von heute, ist die Taille eines Mädchens mittlerweile so sekundär wie ihr großer Zeh. Groß im Geschäft sind dagegen Hüftknochen, Knackhintern und schmale Silhouetten – diejenigen Attribute, die laut Studie ganz besonders selten gelobt wurden. K-Fed braucht nämlich keine Britney! Ganz andere Präferenzen hat der grandiose Komiker und Filmemacher John Waters.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Kürzlich tat er in einem Interview kund, dass es für ihn nur einen Mann gibt und das ist Kevin Federline. Der Noch-Ehemann von Britney Spears hat sich ja in dieser Liste beinahe schon einen Stammplatz erobert.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Für alle, die ihn schon wieder vergessen haben Während sich Britney als Rabenmutti, schlechtest angezogene Frau des Jahres und überhaupt Schambereichangeberin profiliert, hat man von K-Fed lange nichts mehr gehört. Waters findet das sympathisch und sagte: „Er hat sich seit der Trennung wie ein Gentleman unterhalten. Von ihm gibt es keine Bilder, wie er aus Limousinen steigt und seinen rasierten Schritt vorzeigt. “ Waters schwärmt so sehr für den Rapper, dass er seine CD noch nicht einmal ausgepackt hat. Am liebsten, sagte er, würde er den Mann heiraten. Vermutlich ist er mit diesem Wunsch relativ alleine.


Das Flüssigkondom kommt Kondome sind auch im Jahr 2007 immer noch eine super Erfindung und eine Futterkanone für die gute Sexliste. In den USA arbeiten Wissenschaftler derzeit an einem flüssigen Kondom. Das ist im Gegensatz zum Sprühgummi nichts zum Aufmalen, sondern eine Art Gel, dass sich Frauen in die Vagina einführen können. Kommt das Gel mit Sperma in Verbindung verwandelt es sich einen Mikrobenkiller – und soll so AIDS-Infektionen verhindern. Kleines Problem: Nach dem derzeitigen Stand der Dinge sind die Kondome erst zu 50-60 Prozent effektiv. Und erhältlich werden sie frühestens in etwa vier Jahren sein. Doch vor allem für Frauen in Afrika und anderen Regionen, in denen herkömmliche Kondome nach wie vor unter großer Unbeliebtheit leiden, könnte das einen Riesenfortschritt bedeuten. Die Möglichkeit, sich vor HIV zu schützen, läge dann bei ihnen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Industrieländer sich dann ein bisschen großzügiger mit ihren Patenten verhalten. Denn derzeit werden AIDS-Medikamente nur zu unbezahlbaren Preisen an Drittweltländer verkauft. All Brust, no Brain

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Gut ausgebildete Pectoralmuskulatur hängt in keiner Weise mit zerebraler Abstraktionsfähigkeit zusammen. Das haben nicht Wissenschaftler aus den USA bewiesen, sondern Bastian Schweinsteiger. Von Bravo Girl wurde der blonde Fußballspieler mit dem schwer einzuordnenden Gesicht zum „Oberkörper des Jahres 2006“ gewählt. Er kann ja auch alles, mit rechts und links. Doch oh Weh, die Romantik, die liegt dem Schweini nicht. „Dafür bin ich einfach zu lustig.“ Ah-so. Schon mal was von Lachorgasmus gehört? Wir auch nicht. Aber wir sind sicher, ihn schon mal erlebt zu haben. Und es war sehr romantisch. Wir setzen also ein weiteres Häkchen auf unsere Vorurteile-gegen-Fußballer-Liste, wenden uns traurig und endgültig von Schweinsteiger ab und Tommy Haas zu. Der trägt einen Oberkörper mit sich herum, der sogar die Jungs aus der jetzt.de-Redaktion zu Begeisterungsausbrüchen animiert.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Und jetzt noch: +Die Postbeziehungssauerei der Woche:

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Lippenstiftmacker Marilyn Manson hängt mit einer kleinen, blassen Tussi ab, anstatt gebührend seiner Knallerfrau Dita Von Teese nachzutrauern. +Schniekes Paar fürs neue Jahr: Justin Timberlake hat sich zwar erst vor einem Monat von Dauerfreundin Cameron Diaz getrennt, macht aber seit neustem mit Semitalent Scarlett Johansson herum.

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Illustration: Julia Schubert

Das ist schön für die beiden und lässt darauf hoffen, dass die langsam nervige Johansson nun auch ein ähnliches Unsichtbarkeitspotential wie ihre Vorgängerin entwickeln möge. Aber das ist nur unsere Meinung. Ein gutes Jahr ...wird es für diesen kleinen Jungen bestimmt. Im Vordergrund: Jessica Alba.

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„Meist schweißt es die Partner eher zusammen, wenn sie gemeinsam die Depression überstehen”, sagt Dr. Gabriele Pitschel-Walz.

Illustration: Julia Schubert

Danke an: www.egotastic.com Bilder: dpa, AFP, AP, AFP, dpa, dpa, AP

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