Rezessions-Sex, Werbung mit Brüsten und mehr in der Topsexliste

Wenn Kinderspielzeugdesign schief läuft, Werbung tatsächlich zu doof für die Welt wird und warum Damen jetzt auch unter Wasser ihre Stöckelschuhe anbehalten können
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Illustration: Julia Schubert

Gewagtes Kinderspielzeug: Superman-Edition Hier ist dem Spielzeug-Designer eindeutig die Brille verrutscht, als er das Supermankissen mit verdächtig aussehender Mundöffnung kreierte. Selbst wenn man es sich als Spielzeug für Erwachsene vorstellt – besser wird es dadurch nicht… So doof, dass es schon wieder so richtig doof ist Versicherungen, sagt diese britische Werbung, sind langweilig. Ihre Lösung: ein paar Bikini-Damen auf Hüpfstecken hüpfen lassen, auf dass ihre Brüste auf und ab hopsen. Die Werbung ist so unbeschreiblich behämmert und dabei nicht mal in erster Linie nur Frauen- sondern vor allem Männer verachtend. Schließlich scheinen die ja die sabbernde Zielgruppe des Spots zu sein, die sich für ein bisschen Busengehüpfe jeden Scheiß andrehen lassen.

Irgendwo in Mexico gibt es jetzt einen gut geschützten Menschen Dort wurde nämlich der Lastwagen einer Aufklärungskampagne geklaut. Inklusive 5.000 Kondomen, einem aufblasbaren Riesenkondom und Schnelltests für Geschlechtskrankheiten. Kurze Zeit später wurde der auffällige Truck wieder gefunden. Die Diebe hatten allerdings alle Kondome mitgenommen. Noch mehr doofe Werbung, Flossen für die Dame in uns und zwei sehr verwirrende Entdeckungen auf der nächsten Seite


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Illustration: Julia Schubert

So doof, dass es dann doch gut ist: Flossen mit Absatz Kennt man ja als Bondgirl: Kaum ist man am Strand angekommen, muss man die Stöckelschuhe aus und die faden FlipFlops anziehen. Nicht mit der australischen Designerin Lisa Carney. Die hat nämlich für eine Modenschau die Stöckel-Flossen erfunden. Um damit den Luxusweibchen auch unter Wasser ein schönes Bein zu garantieren.

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Illustration: Julia Schubert

Dinge, deren Existenz uns verwirrt: die künstliche Vorhaut Ganz kapiert haben wir trotz intensiver Lektüre immer noch nicht, wozu die künstliche Vorhaut gut sein soll. Aber bestimmt gibt es eine männliche Zielgruppe, die sich von den zahlreichen Vorteilen überzeugen lässt: „Sofortiger Schutz vor dem Rubbeln an der Unterhose, sieht besser aus und macht, dass du dich sofort selbstbewusst, warm und geschützt fühlst“. Im übrigen ist die künstliche Vorhaut auch teilweise abbaubar und damit teilweise umweltfreundlich.

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Illustration: Julia Schubert

Und noch ein Beispiel für bekloppte Werbung Pantene will, dass unsere Haare das zweitschönste an uns werden. A-ha-ha-ha. So ein unwitziger, verblödeter Mist. Neu: Frauen verwechseln Sex doch nicht mit Liebe Eine Studie des Gewis-Instituts im Auftrag der Frauenzeitschrift Freundin befragte mehr als 1000 Frauen zum Thema Sex und Liebe. Heraus kam: 95 Prozent der Frauen können durchaus Sex mit einem Man haben, auch wenn sie keine große Gefühle für ihn empfinden. Wichtiger als Gefühle beim Sex ist für 54 Prozent der Frauen ein Orgasmus. Ohne haben sie nämlich keine Lust auf Sex. Doof nur, das wiederum 53 Prozent der Befragten mit ihrem Partner ungern darüber sprechen, was sie wollen. Das nennt man dann wohl ein echtes Dilemma. Was ist Rezessions-Sex? Und was tut ein Koch mit Eiern? Schnell weiterklicken!


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Illustration: Julia Schubert

Fremde serbische Welt: Das Kochbuch für Männer mit Eiern Mitunter verschlägt es selbst hartgesottenen Bummlern durch die Welt der Absonderlichkeiten den Atem. Das „Testicle Cookbook – Cooking With Balls“ ist so ein Fall. Darin zeigt der serbische Koch Ljubomir Erovic, wie man die Testosteronhaltigen Hoden diverser Tiere mithilfe eines (sehr!) scharfen Messers in köstliche Gerichte, wie „Testicle Pizza“, „Testicle Goulash“ und andere Spezereien verwandeln kann. Laut Erovic gelten die Geschlechtsorgane von Schweinen, Truthähnen und Bullen in seiner Heimat als wirksames und wohlschmeckendes Aphrodisiakum. Na dann, ahem, Bong Appetit! Existiert so etwas wie Rezessions-Sex? Die Journalisten beim New Yorker Medien-Blog gawker.com glauben, ein neues Internet-Phänomen entdeckt zu haben: den Rezessions-Sex. In verschiedenen Internet-Foren entdeckten sie eindeutige Postings, die zwei Dinge zusammenbrachten: Die momentan trübe wirtschaftliche und die gleichfalls trübe private Lage. Insgesamt machten sie fünf Typen aus: - Den, der wegen Entlassung auf einmal viel Zeit hat und einen Partner sucht. - Den, der versucht, seinen Körper zu Geld zu machen. - Den, der sich einfach nur mit der Erwähnung der Rezession interessant machen möchte - Den, der sich als Schmalspur-Zuhälter versucht und arbeitslose Damen und Herren zur Arbeit am Körper überreden möchte. - Und den, der immer noch Geld hat und dieses für Schäferstündchen ausgeben möchte.

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